Die meisten Autofahrer wollen ihre blankpolierten Alufelgen nicht im Winter fahren, da sie Streusalz, Eis, Splitt und Sand als potenzielle Gefahren für die empfindliche Oberfläche ansehen. Jetzt gibt es allerdings Leichtmetallräder, die speziell für die winterlichen Verhältnisse hergestellt wurden. Wie viel man dafür zahlen muss und was die die Winter-Alus tatsächlich taugen, verraten wir hier!
Stilvoll durch den Winter
Die guten Alufelgen will man den winterlichen Straßenverhältnissen eigentlich nicht aussetzen. Schnell sind sie zerkratzt oder anderweitig beschädigt, doch nun soll es angeblich auch eine resistentere Variante geben. Die Felgenindustrie scheint diesbezüglich einen neuen Markt entdeckt zu haben und weil Autofahrer am liebsten ganzjährig auf schönen Rädern unterwegs sind, bieten viele Produzenten und Tuner bereits in ihren Sortimenten gezielt Leichtmetallräder für den Winter an. Bisher galt die Faustregel, dass insbesondere die preisgünstigen Alufelgen keine ausreichende Korrosionsbeständigkeit bieten können. Das gilt natürlich in erster Linie für winterliche Witterungsbedingungen. Wenn der Winter Einzug hält, werden auch wieder diverse Streustoffe eingesetzt, die zu Schäden der äußeren Materialschicht und somit zu Korrosion führen können. Die nun vermehrt eingesetzten „Winter-Alufelgen“ können das verhindern und kosten nicht einmal sehr viel mehr: Bereits ab einem Stückpreis von 65 Euro sind sie zu erwerben. Die Winterfelgen zeichnen sich durch eine im Vergleich zu Standard-Leichtmetallfelgen erhöhte Stoß-, Schlag- und Kratzfestigkeit des Lackes und somit auch eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit aus. Die Stahlvariante muss also im Winter nicht mehr zwingend sein!
Reifen im Winter
Das ist ohnehin ein heikles Thema. Die beste Fahrweise im Winter ist die vorsichtige und gleichzeitig besonnene. Dank moderner Winterreifen-Technologie und nahezu flächendeckender Verbreitung von ABS und zunehmend auch ESP lassen sich die teilweise sehr schwierigen Straßenverhältnisse im Winter zumindest teilweise gut beziehungsweise besser meistern. Die Entwicklung der Winterreifen hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Sprung nach vorne gemacht und nimmt glatten Straßen ihren Schrecken. Natürlich stoßen auch die besten Winterreifen irgendwann an ihre Grenzen und man sollte sich nicht einfach darauf verlassen, dass mit ihnen jede vereiste Straße gefahrlos befahrbar wird. Erfahrene Autofahrer lassen bei besonders schwierigen Wetterverhältnissen ihr Auto einfach mal stehen. Völlig vereiste Straßen stellen im Zusammenspiel mit Orkanböen eine Gefahr dar, die sich nicht mehr kontrollieren lässt. Hinzu kommt, dass viele der angebotenen Winterreifen untauglich sind: Das auch heute noch gebräuchliche „M+S-Siegel“ auf der Seitenwand des Reifens ist leider immer noch nicht geschützt und findet sich aus diesem Grund auch auf No-Name-Sommerreifen aus Fernost wieder. Das ist natürlich brandgefährlich und führt mit etwas Pech zu schlimmen Unfällen.
Related Articles
Kein User haben auf diesen Beitrag geantwortet
Leave A Reply
Please Note: Comment moderation maybe active so there is no need to resubmit your comments