Ferrari ist wohl für jeden Autoliebhaber weltweit der Inbegriff des Motorsports. Die italienische Nobelmarke ist, spätestens seit Michael Schuhmachers zahlreichen Weltmeistertiteln für die Scuderia Ferrari, begehrter denn je.
Doch wie wurde Ferrari zu dem was es heute ist, wie wurde aus einem kleinen Autohersteller aus Italien ein weltweit erfolgreiches Unternehmen von dem schon die Ersatzteile, etwa bei Autoportalen wie carmio, heiß begehrt sind?
Die Gründungszeit
Enzo Ferrari gründete im Jahr 1929 die „Scuderia Ferrari“, ein nach ihm benanntes Motorsportteam, das damals allerdings noch mit Fahrzeugen von Alfa Romeo Rennen bestritt. Das Logo, das heute jeden Ferrari ziert – der schwarze Hengst – wurde schon damals von Enzo Ferrari und den anderen Fahrern aus seinem Team verwendet.
Ferrari beschloss, nicht mehr nur für andere Fahrzeughersteller in Rennen anzutreten, sondern selber ein konkurrenzfähiges Fahrzeug zu bauen. Er benannte sein Rennteam in Auto Avio Costruzioni Ferrari um und zog mit einigen Mitarbeitern nach Maranello, wo noch heute der Stammsitz von Ferrari ist. Dort stand auch die erste Fabrik, in der im Jahr 1947 der erste Ferrari gebaut wurde, der Ferrari 125 C Sport. Dieser erste Ferrari war schon als Rennwagen konzipiert und wurde damals an vermögende Kunden verkauft, die damit an Rennen, wie etwa der berühmten „Mille Miglia“, teilnahmen. Das Geschäft lief anfangs sehr gut, die Fahrzeuge von Ferrari wurden schnell zu Kultobjekten und bald wurden neben den Rennvarianten auch Modelle für den Straßengebrauch hergestellt.
Die 1960er bis heute
In den 1960er Jahren erfolgte ein Einbruch, den Ferrari fast nicht überlebt hätte. So gab es in den 60ern ernsthafte Angebote von Ford, Ferrari aufzukaufen, was die stolzen Italiener jedoch vehement ablehnten. Das Geschäft lief erst in den 1970ern wieder richtig an, dies war auch die Zeit in der Ferrari-Rennboliden wieder erfolgreich waren, etwa in der Formel 1. Nach dem Tod Enzo Ferraris im Jahr 1988 stieg die Nachfrage nach Ferrari Fahrzeugen wieder rasant an und die italienische Nobelmarke konnte erneut satte Gewinne einfahren. Als dann noch Michael Schuhmachers erster Weltmeistertitel für Ferrari im Jahr 1996 folgte, konnten sich die Autobauer aus Maranello vor Nachfragen kaum mehr retten. Vor allem vermögende Kunden aus den USA, Europa und vermehrt immer mehr Scheichs und Geschäftsleute aus dem arabischen Raum leisteten sich daraufhin den Luxus, einen echten Ferrari zu besitzen.
Das die Nachfrage nach Ferraris vor allem im arabischen Raum immer mehr ansteigt, zeigt auch die kürzlich in Abu Dhabi eröffnete Ferrari World, ein mehrere Hektar großes Areal, bestehend aus einer Rennstrecke, einer Achterbahn mit Formel 1 Feeling, Rennsimulatoren und ähnlichem. Den letzten großen Erfolg im Motorsport feierte Ferrari im Jahr 2007, als der Finne Kimi Räikkönen Formel 1 Weltmeister wurde.
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