Die künstliche Intelligenz der Autos steckt zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, doch so richtig, wie man sich das vorstellt, sieht das dann nun auch wieder nicht aus. Woher kommen eigentlich unsere Vorstellungen von intelligenten Autos?
Klar, die Vorstellung von belebten Maschinen ist nicht neu und hat eine lange zurück gehende Geschichte. Selbst Schöpfungsmythen kann man dahin gehend lesen, wobei der Mensch natürlich immer als Sonderfall gesehen wird. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt, könnte man doch behaupten, die Menschen erschafften ihre Götter nach ihrem Bilde. Das ist natürlich auch eine Frage des Standpunktes, denn ein guter Christ macht sich ja zum Beispiel kein Bild von Gott. Was ja als Weisung auch schon wieder Teil eines Gottesbildes ist. Doch ob Gott eine Erfindung der Menschen ist oder der Mensch ein Werk Gottes, darüber sollen sich andere streiten: hier soll es ja schließlich um Autos gehen: Bremsscheibe Passat, Bremsscheibe BMW, Bremsscheibe Opel – das sind die Dinge, die uns hier interessieren, und nicht, ob die Welt eine Scheibe ist.
Aber sind sie das wirklich? Es gibt ja doch einige Dinge, die sich zwischen Automechanik auf der einen und Theologie oder Philosophie auf der anderen Seite abspielen. Und eigentlich sind das auch keine entgegengesetzten Pole: Zunächst einmal hängen die Wissenschaften grundsätzlich miteinander zusammen; und seien die einen empirisch und die anderen auf den Geist bezogen – das gehört immer und unbedingt zusammen, und beides will die Welt fassbar machen und nichts existiert ohne das andere, will es nicht statische Wissenschaft um der Wissenschaft willen und letztlich tot und dumm sein – man muss immer in Bewegung bleiben. Zum anderen wachsen die Wissenschaften noch dazu nicht nur in der Theorie, sondern auch in der praktischen immer mehr zusammen; und das auch in der Herstellung von Fahrzeugen.
Elektronische Zukunft
Autos sagt man nach, immer intelligenter zu werden. Meist bemerkt man das aber nur am Navigationssystem, das zwar immer besser reagiert, aber jetzt auch nicht sooo beeindruckend ist. Doch wenn man sich die neuen Mobiltelephone ansieht, die ach so schlau sind, dann bekommt man es ja mitunter doch schon mit der Angst zu tun. Häufig auch mit Recht, zeigen doch alle Zeichen in Richtung „Gläserner Mensch“. Doch die Experimentierfreude der Entwickler und die schon jetzt bestehenden Möglichkeiten der Datenbankdurchforstung und Ergebnisverwertung und der visuellen Erkennung, lassen auf spannende Entwicklungen hoffen, die der Markt ja vielleicht in den nächsten Jahren schon für die ersten Kunden bereit hält.
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