Der lange Winter hat den Autos übel zugesetzt. Nun ist das Eiswetter aber vorbei und Schnee, Matsch und Streusalz haben das Feld geräumt.
Endlich kann man seinem dreckverkrusteten fahrbaren Untersatz also eine ordentliche Schönheitskur verpassen. Die deluxe-Behandlung in der Waschanlage ist dabei allerdings nicht unbedingt das optimale Reinigungsprogramm, denn wie auch beim Frühjahrsputz in der Wohnung, für den erfahrene Hausfrauen ein ganzes Arsenal an bewährten Hausmitteln haben, gibt es auch für die Säuberung des Gefährts etliche kostengünstige und doch effektive Tricks, mit denen sich der Wagen auch daheim auf Hochglanz bringen lässt.
Einfache Mittel gegen hartnäckigen Schmutz
So wie mit den Fensterscheiben in der Wohnung, erzielt man auch mit den Fahrzeugscheiben erstaunliche Erfolge, wenn man sie mit einer Zwiebel einreibt, mit warmem Seifenwasser abspült und einer Zeitung abreibt.
Viele Verschmutzungen lassen sich besonders gut mit einem sanften Öl entfernen: Massageöl, Babyöl oder auch Olivenöl werden mit einem Lappen aufgetragen und nach kurzem Einwirken wieder wegpoliert.
Mit Teer und Bremsstaub verschmutzte Stellen an Felgen und lackierten Flächen bekommt man mit einem ordentlichen Cola-Bad gereinigt.
Flecken im Polster rückt man mit gewöhnlichem Shampoo und einem weichen Schwamm wirkungsvoll zu Leibe und klebrige Kaugummis verhärten sich nach einer Kältebehandlung mit Eis und lassen sich so relativ problemlos aus dem Polster lösen.
Es bleibt noch darauf hinzuweisen, dass eine Autowäsche mit Wasser und Pflegeschaum generell auf Privatgrundstücken verboten ist. Dafür gibt es extra eingerichtete mit Ölabscheidern ausgestattete Autowaschplätze, auf denen das Waschwasser mit Schmutz und Ölrückständen nicht direkt in das Grundwasser gelangt.
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