Navigationssysteme haben in den letzten Jahren Autofahrern auf der ganzen Welt geholfen, schneller und entspannter ans Ziel zu kommen. Kein lästiges Verfahren mehr, kein nerviges Falten beim Kartenlesen – eine echte Entlastung für Fahrer UND Beifahrer, wieviele Beziehungen standen schließlich wegen handfester Streitereien während einer Irrfahrt schon auf der Kippe?
Auch der Umwelt leistet das Navi gute Dienste. Dadurch, dass in vielen Fällen die kürzeste Strecke zum Zielort gewählt wird und dass Umwege wegen falschen Abbiegens oder fehlerhafter Orientierung der Vergangenheit angehören, wird weniger Sprit verbraucht. Das wiederum bedeutet Ersparnisse bei Fahrtkosten und Schadstoffausstoß.
Das Prinzip, nach dem Navigationssysteme funktionieren ist recht einfach: Das Navi enthält eine Kombination aus GPS-Empfänger und Sender, wodurch die exakte Position des Gerätes ermittelt werden kann. Diese wird dann mit der Kartensoftware synchronisiert, so dass eine Route berechnet werden kann. In Echtzeit werden die Positionsänderungen des Navis verfolgt, so dass schnell auf Abweichungen von der bestimmten Route reagiert und eine neue Fahrstrecke berechnet werden kann. Aktive GPS-Geräte werden heute bereits in vielen elektronischen Artikeln wie zum Beispiel Mobiltelefonen verwendet, auch viele Autohersteller rüsten ihre Fahrzeuge mittlerweile zur Sicherung gegen Diebstahl mit GPS aus, da auf diese Weise immer festgestellt werden kann, wo der Wagen sich augenblicklich befindet.
Selbst Handys ohne GPS können durch eine trianguläre Funkpeilung geortet werden.
007 lässt grüßen
Die Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der Polizeiarbeit und Personenüberwachung sind offensichtlich. Erst kürzlich konnte der geflohene Schwerverbrecher Peter-Paul Michalski eingefangen werden, weil er ein Mobiltelefon bei sich trug, dass die Polizeikräfte lokalisieren konnten. So war eine gefahrlose Verhaftung außerhalb einer Ortschaft möglich und das Risiko für Beamte und Zivilisten besonders niedrig – ein Erfolg für die Fahndung und ein Beweis für die Effektivität beim Einsatz elektronischer Mittel.
Auch das Detektivbüro greift immer mehr zum Hightech-Equipment, wenn es darum geht, Standorte zu bestimmen und unauffällig Zielpersonen zu überwachen. Mit modernen Ortungsmethoden laufen die Detektive nicht Gefahr, ihre Zielpersonen aus den Augen zu verlieren und auch das Risiko, beim Observieren entdeckt zu werden existiert so kaum noch. Überhaupt macht die ständig besser und kleiner werdende Elektronik den “Schnüfflern” das verdeckte Arbeiten immer leichter, Mini-Kameras mit Videofunksender, Richtmikrofone, Wärmebildkameras und sogar Röntgengeräte sind nur eine kleine Auswahl an technischen Gimmicks, die der zeitgenössische Detektiv für seine verschiedenen Aufgaben verwendet. Tatsächlich muten die modernen Investigationsmethoden fast schon an wie Science-Fiction, die Gerätschaften als wären sie einem James Bond-Film entsprungen.
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