Was haben ein Mercedes und ein Citroen gemeinsam? Eine einfache Frage, so scheint es. Und eigentlich gibt es ja viele verschiedene Antworten. Beides sind Automobilmarken. Man könnte sogar sagen erfolgreiche Automobilmarken. Eine andere Antwort wäre, dass beide in der Regel vier Räder haben, doch das wäre zugegebenermaßen recht albern. Was kann man über die beiden Automarken sagen, dass etwas mehr Substanz hat, als die bloße Feststellung, dass es sich bei beiden offensichtlich um Autos handelt? Es sind Weltkonzerne. Ja, das sind sie. Beide stammen aus Europa. Auch das ist richtig. Eine andere Antwort auf die Frage ist: Beide gehören zu den vielen Automarken, die James Bond im Laufe seiner Karriere gefahren hat.
Der heimliche Superstar
Nun, man rechnet sicher nicht damit, dass die Eingangsfrage ausgerechnet auf diesen Umstand abzielt. Doch sobald der Groschen gefallen ist, erscheint die Verbindung zwischen Bond und Auto genau so natürlich wie zwischen Bond und Bond-Girl. Schließlich ist das richtige Fahrzeug immer ein zentraler Bestandteil eines jeden Bondfilms gewesen.
Die meisten Männer oder auch Jungs haben sich in ihrem Leben schon mal gewünscht, sie könnten so sein wie der legendäre Agent mit der Lizenz zum Töten. Böse Verbrecher jagen, mit Miss Moneypenny flirten, eine scharfe Waffe bei sich tragen, Martinis schlürfen, im Alleingang (und im Wochentakt) die ganze Welt retten, ständig neue Bond-Girls mit Machosprüchen aufreißen und schließlich: ein Bondauto fahren. Genau das sind die Zutaten, die ganze Generationen von Männern geprägt haben. Daran darf nicht gerührt und auch nicht geschüttelt werden. Ohne Superboliden funktioniert eben die ganze Formel nicht mehr. Oder kann sich jemand vorstellen wie James Bond im Dacia vor das Casino Royale vorfährt? Der heimliche Star eines jeden Bond-Films ist eben doch das Auto. Erst recht, wenn es mit Lasergeschossen und Tarnmodus aufwarten kann.
Das Auto macht den Mix
Und auch heute, mehr als ein halbes Jahrhundert nachdem der Agent aus Ian Flemings Feder, im Geheimdienst seiner Majestät seinen ersten Martini zu sich nahm, heißt es also: Man nehme einen Mercedes, eine hübsche Frau und einen größenwahnsinnigen Bösewicht und schon sieht man, dass die Faszination James Bond seit 1953 kein Bisschen an Kraft Verloren hat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch die Faszination Auto bei allen kleinen und auch großen Jungs nach wir vor anhält.
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