Wurde der Wert eines zwei Jahre alten Autos im Jahr 2000 noch auf 70 Prozent seines Kaufpreises geschätzt, seien es heute nur noch knappe 64 Prozent, so das Ergebnis einer von der Dekra in Auftrag gegebene Studie.
Der schnelle Wertverlust eines Fahrzeugs erhöht die Gesamtkosten für Anschaffung und Unterhalt, die ein Autohalter aufbringen muss. Der Wertverlust macht gut 50 Prozent dieser Gesamtkosten aus. Die Treibstoffversorgung macht noch einmal knapp 25 Prozent der Kosten aus. Dennoch richten sich Verbraucher bei der Kaufentscheidung eher am Verbrauch als am Wertverlust aus. Sogar die Kosten für Reparaturen und Versicherungen sind dem Verbraucher wichtiger als der zu erwartende Wertverlust. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage der IFA. Wenn Verbraucher ihren Fokus auf den Aspekt Wertverlust legen, können sie die Gesamtkosten der Fahrzeughaltung erheblich senken.
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